Die
Feier der Kindertaufe
Hinweise für die Eltern
Liebe Eltern,
herzlichen Glückwunsch! Wir freuen uns mit Ihnen über die
Geburt Ihres Kindes.
Vielleicht waren die vergangenen Wochen und Monate für Sie
anstrengend, voller Ängste und Fragen, aber sicher auch voller
freudiger Erwartung.
Jetzt nun sind Sie glücklich, dass Ihr Kind da ist.
Herzlichen Glückwunsch auch zum Entschluss, Ihr Kind taufen zu
lassen und im Glauben zu erziehen. Damit legen Sie ein
Glaubensbekenntnis ab: Vor der Öffentlichkeit tun Sie kund, dass
es Ihnen nicht gleichgültig ist, auf welche Weise Ihr Kind
aufwächst.
Die folgenden Hinweise möchten bei der Vorbereitung und bei
der
Gestaltung des Taufgottesdienstes helfen.
Tauftermine in unserer Pfarrei:
In den Gemeinden unserer Seelsorgeeinheit gibt es jeweils an einem
Sonnabend um 14.30 Uhr einen Tauftermin, in Bilshausen am 1. Sonnabend
im Monat.Eine Taufe ist auch im Sonntagsgottesdienst möglich.
Taufe bedeutet Aufnahme in die Gemeinschaft mit Christus und allen
Menschen, die an ihn glauben.
Und der Ort, wo sich regelmäßig die Gemeinde versammelt, ist
der Sonntagsgottesdienst.
Deshalb kann in diesem Gottesdienst das Sakrament der Taufe gespendet
werden.
Die Taufanmeldung sollte im Pfarrbüro spätestens vier Wochen vor dem gewünschten Termin erfolgen.
Bei der Taufanmeldung benötigen Sie die Geburtsbescheinigung
für religiöse Zwecke, die Sie vom Standesamt bei der
Beurkundung der Geburt erhalten haben.
Ca. zwei Wochen vor dem Tauftermin setzt sich dann der taufende
Priester mit
Ihnen in Verbindung, um einen Termin für dasTaufgespräch
zuvereinbaren.
Beim Taufgespräch mit den Eltern sollte nach
Möglichkeit auch der Pate des Kindes anwesend sein.
Inhalte des Taufgesprächs
- Allgemeine Hinweise zum Sakrament besonders zum
Sakrament der
Taufe als Eingliederung in die Gemeinschaft der Kirche.
- Fragen
der Weitergabe des Glaubens an das Kind
- Besprechung
des Taufgottesdienstes
- Fragen der Eltern
Der Pate bzw. die Patin
Der Pate vertritt die Gemeinde und unterstützt die Eltern bei der
Glaubenserziehung. Das Patenamt kann daher nur ein katholischer Christ
übernehmen, der bereits die Sakramente der Eucharistie und der
Firmung empfangen hat.
Die Eltern des Kindes können nicht Pate sein.
Ein getauftes Mitglied einer nichtkatholischen Glaubensgemeinschaft
kann zusammen mit dem katholischen Paten als Taufzeuge zugelassen
werden.
Hinweise zur kirchlichen Trauung
- Sie "trauen
sich"? Dann nehmen Sie sich in den nächsten
Monaten noch einmal gründlich Zeit für sich und
Ihren
wichtigen Lebensschritt! Reden Sie darüber! Zünden Sie in der
Kirche eine Kerze an!
- Besuchen Sie einen Ehevorbereitungskurs. Nähere Infos dazu im Schaukasten an der Kirche oder im Pfarrbüro.
- Nutzen
Sie rechtzeitig vor der Trauung die Möglichkeit einer
guten Beichte oder eines Beichtgesprächs! Es tut gut, das Alte
zurücklassen zu können und mit Gott versöhnt in die Ehe
zu gehen. Gute Hilfen, z.B. Beichtspiegel für Erwachsene, sind
dazu im kirchlichen Gesangsbuch "Gotteslob" ab Nr. 60.
- Im
Vorbereitungsgespräch mit dem Pfarrer klären
Sie die Fragen über Sinn und christliche Bedeutung der Ehe
(Einheit, Unauflöslichkeit, Offenheit für Kinder,
Eingebundensein in Christus) und es werden die Personalien aufgenommen.
-
Der Ablauf der Trauung wird mit Ihnen
durchgesprochen.
- Wir bittten um Beachtung.
- Fotograf,
Video-Filmer/-in: Von einer festen Stelle aus!
- Kein
Reis! ("Brot" für ein Drittel aller Menschen.Reinigungskosten!)
- In der Kirche keine Blumen streuen! (Farbe tritt sich in
das Pflaster!)
- Blumenschmuck mit den Küstern
absprechen.
Beichte - Fest der Versöhnung
Es ist wie vorm Zahnarzt: Eigentlich müsste es wieder sein.
Hinterher ist einem leichter.
Oder man behilft sich manchmal mit Schmerzmitteln.
Aber irgendwann packt man es doch an. Aber wie?
Hier ein paar Hilfen.
Sie suchen eine Hilfe zum Nachdenken, auch "Beichtspiegel"
genannt? Im Gotteslob sind verschiedene Anstöße ab der
Nummer 60.
Beichtzeiten werden rechtzeitig im wöchentlichen Pfarrbrief
angekündigt. Sonderbeichtzeiten können auch mit Pfarrer Michael Lerche
abgesprochen werden.